Nicht zensiert - dennoch falsch

Aus Zensur Archiv

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Inhaltsverzeichnis

Altbundeskanzler Ludwig Erhard mit Mittelscheitel, USA 1966

Im US-Nachrichtenmagazin "Newsweek" wurde 1966 Altbundeskanzler Erhard mit einem Mittelscheitel versehen. Ein Grund für die Retusche ist nicht bekannt. (Spiegel 51 1966)

Erhard mit falscher Frisur

Münchner Städteverbindungen, sechziger Jahre

Das Titelblatt der Bundesbahn zeigt eine Deutschlandkarte, auf der das eingezeichnete Bayern doppelt so groß gemacht wurde, wie die restliche Bundesrepublik. (Archiv)

DB-Fahrplan mit Bayern als Kernland

CDU Plakat zur Landtagswahl 1968 in Baden-Württemberg

Auf ausdrücklichen der CDU musste für das Plakat das ursprüngliche Foto von Kiesinger "stärker in Richtung Staatsmann" "profiliert" werden, deshalb wurde die Mundpartie "energischer" gestaltet, zumal auf dem Plakat für "Sicherheit, Ordnung und Fortschritt" geworben werden sollte. (Spiegel 31 1971)

Originalfoto und bearbeitetes Plakat

Eine manipulierte Lufthansa-Anzeige, 1970

Die Anzeige präsentierte das New Yorker Linksintellektuellen-Blatt "Scanlan's Monthly" auf der Rückseite seiner April-Ausgabe: Statt eines Bikini-Mädchens vor Alpen-Kulisse zeigte "Scanlan's" eine Nackte, die von einem Nazi-Soldaten gefoltert wird; statt deutscher Waldes- und Seen-Romantik drei Wehrmachtsangehörige beim Hitler-Gruß. Das farbige LH-Inserat, das in den US-Zeitschriften "Holiday", "Newsweek", "Time", "Travel & Camera" und "U. S. News & World Report" für Urlaubsreisen In die Bundesrepublik werben soll, war von dem Schriftsteller Dan Greenburg zur Anti-Werbung umfunktioniert worden. "Scanlan's"-Mitherausgeber Sidney Zion, ehemals "New York Times"-Reporter und praktizierender Anwalt, über den Grund für die Anzeigen-Manipulation: "Es ist wirklich sonderbar, daß die Lufthansa eine Schlagzeile wie "Denk gründlich über Deutschland nach' verwendet ... Wenn sie dazu auffordert, kommt eben so was dabei heraus." Lufthansa-Public-Relations-Chef Carl Wingenroth nannte die "Scanlan's"-Fälschung "eine grobe Geschmacksverirrung, die sich von selbst richtet". (Spiegel 20 1970)

Originalwerbung
Bearbeitete Werbung

Falsche Flagge: DDR - BRD, 1972

Auf dem Titelblatt der März-Ausgabe 1972 des englischen Satire-Magazins "Punch" wurde versehentlich anstelle der bundesdeutschen Flagge die der DDR abgebildet. (Spiegel 12 1972)

Titelblatt mit falscher Flagge

Falscher F.J. Strauss (Helmut Schmidt), Honduras 1975

In der honduranischen Zeitung "La Prensa" wurde Bundeskanzler Helmut Schmidt abgebildet und mit der Unterschrift "Kanzler Franz-Josef Strauss" versehen.

Helmut Schmidt als Franz-Josef Strauss

F.-J. Strauss als Klinikchef, Kuweit Times 1975

Der CSU-Vorsitzende wurde in der "Kuweit Times" 1975 als Klinikchef vorgestellt. Text: "Modell-Klinik bringt hirnverletzten Patienten wieder das Sprechen bei: Rober Visarius (links) hat mit großem Erfolg hirnverletzten Patienten wieder zu einem nahezu normalen Leben verholfen." Die Rolle von Helmut Kohl wurde nicht erklärt. (Spiegel 16 1975)

Strauss als Klinikchef

Donald Duck: amerikanisch und deutsch, 1976

Vielfach wurden die amerikanischen Vorlagen der Donald-Duck-Geschichten dem deutschen Markt angepasst, so das typische amerikanische Gegebenheiten so verändert wurden, dass sie in Deutschland verständlich waren.

Der "amerikanische" Rugbyball wurde durch den "deutschen" Fußball ersetzt: US Stories 290 und MM 22 1976
Das Dollarzeichen wurde durch das Prozentzeichen ersetzt Unckle Scrooge Nr. 9 und MM 23 1987
DEr Schulpolizistenstern wurde inhaltlich durch das Verbotsschild ersetzt, weil es in Deutschland keine Schulpolizisten gibt, Disney Stories 157 und MM 22 1957
Die gesamte Geschichte wurde von Winter auf Sommer umgezeichnet. Grund: Die geschichte erschien in Deutschland im August, Disney Stories 89
MM 8 1955
Aus Zuckerstangen wurden auf dem Bild Eishörnchen, Disney Stories 159 und MM 3 1955

Erhard Busek (ÖVP): Verfremdetes Gesicht, Österreich 1978

Der Wiener Chef der ÖVP ließ 1978 sein rundliches Gesicht von Werbeleuten verfremden um als "smarter Typ" um Stimmen zu buhlen. Das präsentierte er auf dem Cover der Tonband-Kassette mit Lieder der Wiener Popgruppe "Misthaufen", die er kostenlos verteilen ließ.

Busek unretouschiert
Busek retouschiert

Tennisspieler John McEnroe: zu schmächtig, USA 1980

Der damalige Weltranglistenerste warb mittels einer Fotomontage für den Schlägerhersteller Dunlop, weil er zu schmächtig erschien: der Kopf stammt vom ihm und der Oberkörper von einem unbekannten Athleten. Trotz dieses Tricks wurde zum Boykott aufgerufen, allerdings nicht wegen der Montage, sondern weil der Sportler laut der Zeitung "Litchfield County Times" ein "taktloser Heulpeter" sei, der mit seinem "unerträglichen Benehmen für junge Menschen ein klägliches Beispiel" sei. (Spiegel 30 1983)

Montierte Werbeanzeige und McEnroe in Wirklichkeit

TV-Neujahrsansprache des Bundeskanzlers, 1985 und 1986

Versehentlich wurde 1986 die Neujahrsansprache von Helmut Kohl aus dem Jahre 1985 noch einmal gezeigt, worin er u.a. für 1986 Gottes Segen für "unser deutsches Vaterland" erflehte: das Jahr war da aber schon vergangen. (Spiegel 2 1987)

"Zählt nicht uns, sondern Eure Tage" (Spruch Hafenstraße Hamburg), ZDF 1987

In den ZDF Nachrichten wurde mehrfach über die Hausbesetzer in der Hamburger Hafenstraße berichtet (u.a. 17.11.1987). Stets erschien im Hintergrund ein Bild, auf dem der aktuell auf die Häuserfront gemalte Spruch gegen die sog. Volkszählung "Zählt nicht uns, sondern Eure Tage" fehlte. Während das ZDF von einem Fehler ("altes Bild") sprach und erst am 23.11.1987 das Bild mit dem Spruch zeigte, vermuteten viele eine bewußte Zensur. (Spiegel 49 1987)

Bild mit dem Spruch/23.11.1987
Bild ohne den Spruch/17.11.1987

Barschel-Affäre: Falscher Björn Engholm, Fernsehen um 1987

In dem Film "Aufstieg und Fall des Uwe Barschel" des NDR wurde ein Bild des fünjährigen Björn Engholm mit dem des jungen Uwe Barschel verwechselt. (Archiv Spiegel)

Links Engholm, rechts Barschel

Interpretationssache: John Dely beim Golf, 1995


"Eine Frau führt Südwest-SPD", 1990

Boris Becker unter DDR-Flagge, England 1995

Becker, Graf und Stich wurden im Sportmagazin der britischen BBC fälschlicherweise unter der DDR-Fahne vorgestellt. Nicht viel besser erging es dem russischen Tennisspieler Yewgeny Kafelnikow, der von den Briten als Beigabe die Flagge der untergegangenen UdSSR bekam. (Spiegel 29 1995)

Boris Becker unter DDR-Flagge

Schloss Windsor: Mark und Anne, 1974

Zunächst veröffentlichte die Bunte im November "die schönsten Bilder von Mark und Anne" - auf einem ist das Paar auf einer Bank im Park von Schloss Windsor (oben) zu sehen. Vier Wochen später zeigte das Offenburger Bilderblatt dieselbe Bank (unten), diesmal haben Mark und Anne "zu ihren Füßen den von subtropischen Dschungel überwucherten Landzipfel einer Koralleninsel". (Archiv Spiegel)

Mark und Anne im "Windsor-Park" und im "Dschungel"

Diesselbe Werbung: DGB und Wurst, 1987

Mit dem Motiv der DGB Mai-Plakate warb 1987 auch ein Wurstwaren-Hersteller. Wochenlang hielt Peter Pletsch, Werbefachmann des Deutschen Gewerkschaftsbundes, das DGB-Plakat zum 1. Mai "für eines unserer bislang besten". Selten zuvor sei es dem Gewerkschaftsbund derart "gut gelungen, abstrakte politische Thesen in Bildform umzusetzen", wie mit jener "zukunftsorientierten, jungen Familie", die "im Grünen, im Frühling" einen "freien Tag" genieße. Dann tauchte die Familien-Aufnahme, erweitert um einen Großvater mit Enkelin, in etlichen Zeitschriften, darunter auch dem SPIEGEL, auf: Feinkost-Gruppe Stockmeyer warb damit für ihre fett- und kalorienarme Ware. Motto: "Leichter leben mit Genuß". "Passieren konnte die "peinliche Panne" (DGB-Pressestelle) nicht nur, weil die Gewerkschaften sich herkömmlicher Werbestrategien bediente, sondern auch, weil die beiden beauftragten Werbeagenturen sich für die Auswahl des Motivs bei dem gleichen Düsseldorfer Bilderdienst bedient und bei dem Ankauf des Photos keinen Exklusiv-Vertrag abgeschlossen hatten. Daß der Bilderdienst jemals solch einen Doppel-Deal abschließen würde, entschuldigte Stockmeyer-Werbeleiter Hansjörg Schwarz damit habe "doch niemand ernsthaft gerechnet". Während Schwarz die Panne "nicht so tragisch" nahm ("Eine Dublette mit einem Reinigungsmittel wäre schlimmer"), stieß seinem DGB-Kollegen Pletsch der Vorfall durchaus unangenehm auf. Allein der Gedanke, daß "mit unserem Motiv auch Wurst verkauft werden soll", wecke in ihm ein "mulmiges Gefühl". (Spiegel 17 1987)

Neujahrsglückwunschkarte: "Happy Birthday Sweetheart, 1988

(Spiegel 2 1988)

Neujahrsglückwunschkarte aus der chinesischen Botschaft in Bonn

Kartenausschnitt aus einer Broschüre der Grund-Hotels, 1990

(Spiegel 20 1990)

Cindy Crawford: ohne Bauchnabel, 1998

In der Zeitschrift "Elle" warb Cindy Crawford 1998 für Bademoden, dabei wurde u.a. ihr Bauchnabel wegretuschiert. (Stern 28 1998)


Störender Stollmann, 1998

Jost Stollmann wurde in der Wahlausgabe der "Bild am Sonntag" wegretuschiert. Die "BamS"-Redakteure entfernten Stollmann aus einem Foto, auf dem Gerhard Schröder seiner Frau auf die Stirn küßt. Schließlich sei es doch um den "zärtlichen Moment" gegangen, sagte Chefredakteur Michael Spreng zur Begründung des Vorgehens. "Eine Verfälschung wäre es nur gewesen, wenn plötzlich Hillu da gestanden hätte." (Der Spiegel 41 1998)

Paris-Match-Titel:Störende Freundin, 1998

Für das Titelbild mit Caroline von Monaco und Ernst August von Hannover wurde eine störende Freundin einfach wegretuschiert. (Der Stern 18 1998)

Felix Magath: Liegestütz mit Stativ unterm Bauch 2004

2004 machte der damalige Trainer von Bayern München, Felix Magath, im Liegestütz Werbung mit dem Slogan: "Nur wer alles gibt, kann alles fordern". Allerdings war das dafür verwendete Foto getürkt. Denn bei der ursprünglichen Aufnahme hatte Magath (Motto: "Ich verlange von niemandem etwas, das ich nicht selbst zu leisten bereit bin.")eine Art Stativ unterm Bauch, um so die Körperhaltung zu bewahren.(Spiegel 44 2004)

Kim Kardashian: als Avatar noch molliger, 2010

Die Hollywood-Größe ist auf ihre kurvige Figur so stolz gewesen, dass sie nichts dagegen hatte, dass ihr Avatar noch "expliziter" mit runden bis molligen Formen ausgestattet wurde. (Daily Mail 2.6.2010)

Kim Kardashian "in echt"
Kim Kardashian als Avatar

Israelischer Marineeinsatz gegen die "Mavi Marmara" (Hilfstransporte nach Gaza), 2010

Zumindest eine Aufnahme von der Auseinandersetzung wurde durch die Nachrichtenagentur Reuters vor der Verbreitung massiv verändert: Auf einem der Bilder, das einen am Boden liegenden israelischen Soldaten zeigt, schnitt Reuters die Hand des Pro-Gaza-Aktivisten ab, der ein Messer hält. (Spiegel 24 2010)

Original Foto mit Messer
Von Reuters verbreitetes Foto ohne Messer

Wie dumm ist Hollywood?: Serie A-Team, 2010

In der Kinoadaption der Serie, die z.T. in Deutschland gedreht wurde, kam es zu gravierenden Fehler. In der Bankenstadt Frankfurt taucht der Kölner Dom auf. Auch der Kölner Hauptbahnhof wurde an den Main versetzt. Bei innerdeutschen Flügen überqueren die Helden ein Wüste. Die deutschen Grenzpolizisten sprechen im englischen Original Norwegisch und an den Autos in Frankfurt/Main waren Kennzeichen von Frankfurt/Oder (FF) zu sehen. (Sdt. 18.10.2010)

Kölner Dom in Frankfurt

Airbrush-Bilder von Stars mit Warnaufkleber, 2010

In einem Regierungsreport wurde angeregt, Schauspielerinnen und Sängerinnen mit einem Warnzeichen zu versehen, wenn diese per Airbrushverfahren ein falsches Schönheitsideal (z.B. superdünn, viel Dekoltee, Falten weg etc) bei jungen Mädchen suggerieren könnten. (dailymail online 20.2.2010)

Twiggy wirbt nach Airbrush-Bearbeitung für Anti-Falten
Twiggy, wie sie wirklich aussieht

Digitale Manipulation von Filmen, 2010

In Deutschland wurde 2010 eine Software entwickelt, mit deren Hilfe selbst Filme verfremdet und manipuliert werden können. (DAZ 14.11.1010)

Beispiel für eine Manipulation von bewegten Bildern

Falsche Bildunterschrift: "Christina und Bettina Wulff", 2011

In der Münsterland-Zeitung wurde das Ehepaar Wulff auf einem Bild mit der Unterschrift "Christina und Bettina Wulff" vorgestellt. (Spiegel 44 2010)

"Christina und Bettina Wulff"

EU-Kommission vergisst Weihnachten im Kalender, 2011

Der Schülerkalender 2010/11 der EU-Kommission verzeichnet u.a. muslimische und hinduistische Feiertage, doch die christlichen Feiertage fehlen. Sie wurden offenbar vergessen. "Der Fehler liegt bei uns", sagte eine Mitarbeiterin der Kommissions-Pressestelle in Deutschland "Welt Online". "Wir hätten den Kalender ordentlich abnehmen müssen." Die EU-Kommission brachte ihre Bedauern in einem Schreiben an die katholischen Bischofskonferenzen innerhalb der EU zum Ausdruck. Auch die französische Regierung sollte so einen Brief, da sie sich über den Kalender beschwert hatte. (welt.de. Jan. 2011)

Titelblatt des Kalenders

Fußball Frauen-WM: Falsche Sammelbildchen, Deutschland 2011

Zum ersten Mal brachte Panini ein Sammelbild zweimal heraus, Jon Myong Hwa (Bildnummer 214) sieht exakt so aus wie Kim Kyong Hwa (Bildnummer 206).Der Fehler lag bei Panini: sie hatten einem Spielerinnengesicht zwei Namen zugeordnet. Ein peinliches, aber nachvollziehbares Versehen, weil auch sämtliche Teamkolleginnen von Jon Myong Hwa und Kim Kyong Hwa so ähnlich aussehen wie Jon Myong Hwa und Kim Kyong Hwa. Zumindest lassen sich alle beim selben Experten die Haare schneiden.

Titelblatt des Kalenders

Joschka Fischer als Finanzkrokodil, 2011

Einer chinesischen Wochenzeitung unterlief 2011 ein peinlicher Fehler: Die Qingnian Cankao veröffentlichte auf ihrer Titelseite und im Internet versehentlich ein Foto des früheren Bundesaußenministers Joschka Fischer als Illustration eines Artikels über den US-Investor George Soros. Betitelt war das Foto mit 'Das Finanzkrokodil'. (Sdt. online 5.8.2011)

Titelblatt mit Fischer als Soros


Flasche Landkarte: Prag in Polen , 2011

(Spiegel 35 2011)

Titelblatt mit Fischer als Soros

Helle Thorning-Schmidt nackt, 2011

Die Vorsitzende der dänischen Sozialdemokraten erregte 2011 die Phantasie ihrer Anhänger. Nachforschungen dänischer Medien ergaben, dass Nutzer der Suchmaschine Google kaum Interesse an Thorning-Schmidts Haltung zur Ausländerpolitik oder zur Rentenreform hatten. An erster Stelle der Suchkriterien stand das Wort „nøgen“ (nackt), also der Wunsch, sich die mögliche Wahlsiegerin einmal unbekleidet anzuschauen. Im Internet kursierte dann auch eine entsprechende Bildmontage. (Spiegel 32 1022)

"Zug um Zug“ von Helmut Schmidt und Peer Steinbrück, 2011

Das Cover des Buches zeigt die beiden Politiker beim Schachspiel. Der Verlag hatte aber das falsche Foto ausgesucht, denn die beiden spielen offensichtlich falsch, weil das Spielbrett auf dem Foto um 90 Grad gedreht ist. Der rechte Turm von Steinbrück steht auf einem schwarzen Feld – nach den Regeln müsste es ein weißes sein. Es habe ein mehrteiliges Shooting für das Foto gegeben, bei dem das Schachbrett umgestellt worden sei, erklärte Iris Seidenstricker, Sprecherin des Verlags „Hoffmann & Campe“, dazu. Mit Rücksicht auf die Gesundheit des Alt-Kanzlers habe man sich allerdings beeilen wollen. (Sdt. 27.10.2011)

Gewicht: vorher - nachher, 2011

(Spiegel 48/2011)

Schüler von gestern: Günter Wallraff alias Cem Özdemir, 2012

(FAZ 29.1.2012)

Falsche Politiker, 2012

In den norwegischen Arbeitsbuch "Ankunft1" für Deutschschüler wurden viele Grünenpolitiker als Lehrer vorgestellt, so als sein die Grünenpartei eine Art Lehrerpartei. (Spiegel Nr. 5 2012)

Travestie-Star Ikenna Amaechi statt Whitney Houston, 2012

Statt der verstorbenen Whitney Houston zeigte im Juli 2012 der US-Sender CNN in Gedenken an Houston das Bild des deutschen Travestie-Stars Ikenna Amaechi. CNN bestätigte umgehend den Fehler und sprach von einem Versehen. (Hamburger Abendblatt 30.7.2012)


Jede Altersgruppe kommt zum Plausch am Biertisch" (Mindener Tageblatt)

(Spiegel 37/2012)

Jürgen Rüttgers - falsches Wahlkampfplakat von 2010, Mönchengladbach 2013

Eine Firma hatte vergessen, zwei alte Plakate großflächig mit weißem Papier zu überkleben. So kam es, dass der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Mann Jürgen Rüttgers 2013 in Übergröße mit dem Spruch „Unser Ministerpräsident. Kompetenz entscheidet” um Wählerstimmen warb, allerdings mit einem Plakat der Landtagswahl 2010. Hannelore Kraft (SPD) warb gleich daneben mit einem alten Plakat und nicht mehr aktueller Frisur. (Aachener Zeitung 8.8.2013)


"Der Spiegel" in der Erotikabteilung, 2013

Zeitschriftenauslage in einem Rewe-Markt in Bredstedt(Spiegel 41 -2013)


Straßenschilder bei Bad Segeberg, 2013

(Spiegel 41 -2013)

Schild im Schaufenster einer Modeboutique in Frankfurt/M, 2013

(Spiegel 39 2013)

Foto im Mindener Tageblatt: "Am Strand liegen und nichts tun - das ist für viele der perfekte Urlaub", 2014

(Spiegel 34 2014)

Varoufakis bei Jauch: Stinkefinger-Video, 2015

Yanis Varoufakis nahm von Athen aus via Video-Schalte an der Diskussion über die Finanzkrise und die aktuelle Politik Griechenlands bei Jauch teil. Als ein Film über Varoufakis' Karriere eingespielt wurde, erklärte er danach, dass der Videoausschnitt gefälscht sei. Dabei ging es um ein Bild, das während eines Vortrags von Yanis Varoufakis im Mai 2013 in Zagreb entstanden sein soll. Darin zeigte er Deutschland den Mittelfinger. Varoufakis erklärte: „Lassen Sie mich etwas ganz einfach sagen. Das Video ist montiert! So etwas habe ich nie gemacht! Das ist getürkt.“ Zahlreiche Video-Experten hingegen gehen von der Echtheit des Videos aus. (bild online 15.3.2015)

HSV verkauft T-Shirt mit Hertha-Plakat, 2015

Der Hamburger SV verkaufte in seinem offiziellen Shop ein Fan-Shirt mit dem Namen "Stadion". Darauf zu sehen: Bilder des Volkspark-Stadions, Fans und eine Tribünen-Choreo mit einem "Erstklassig"-Plakat. Die Choreographie zeigt allerdings keine Anhänger des Hamburger SV, sondern Fans von Hertha BSC. Entstanden ist das Bild 2013 beim Heimspiel der Berliner gegen Hamburg. Nachdem sich die T-Shirt-Panne im Internet verbreitete und die eigenen Anhänger in Fan-Foren ihren Unmut äußerten, stoppte der HSV den Verkauf des T-Shirts. (Online 13.8.2015)

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